MB
MATTHIAS BOCKBREDERGASSPEICHERLAGE.DE · ENGINEERING
Modellwerte aktivErsatzmodell 9.8.2026

WINTER-LIVEMONITOR · 2026/27

Reicht Deutschlands Gas
bis zum Frühjahr?

Der Monitor verbindet den letzten plausibilitätsgeprüften Speicherstand mit Importen, Verbrauch und Winterhärte. Die Kurven zeigen bis zum 31. März, wie sich die Reserve entwickelt – und ob der Arbeitsgasspeicher im Modell rechnerisch leer wird.

Ersatzmodell aktivDrei WinterpfadeLeerstandsdatum
Matthias Bockbreder
INGENIEURPERSPEKTIVEMatthias BockbrederMaschinenbauingenieur für EnergiesystemeLinkedIn-Profil ↗
MODELL · REFERENZPFADRechnerisch leer ab 07.02.2027Rest 0,0 % am 31.03. · Minimum 0,0 %
Speicher Deutschland54,9 %AGSI+ · Arbeitsgas · Modellwert
TTF Frontmonat56,00 €/MWhModell · Modellwert
Nettoangebot Inland1.575 GWh/dImport − Export + Förderung · Modellwert
Verbrauch vs. Referenz-7,5 %THE/BNetzA · Modellwert
Referenz · 31. März0,0 %rechnerisch leer ab 07.02.2027

WINTER-LIVEMONITOR · 2026/27

Vom letzten Messwert bis zum 31. März.

Die Speicherquelle ist vorübergehend nicht erreichbar; die gestrichelten Kurven zeigen ausschließlich gekennzeichnete Modellwerte.

MildReferenzKalt
0%10%30%50%75%100%SepOktNovDezJanFebMärMODELLSTARTMilder Winter · 0,0 %Referenz · 0,0 %Kalter Winter · 0,0 %30 % Modellwarnlinie10 % Modell-Stresslinie

„Rechnerisch leer“ bezeichnet 0 % verfügbares Arbeitsgas im Modell. Laufende Importe und Förderung bleiben bestehen; daraus folgt nicht automatisch eine Unterbrechung der Gasversorgung.

DATENBASIERTE AUSWERTUNG

Wann wäre der Speicher rechnerisch leer?

Alle Kurven starten am selben geprüften Ist-Wert. Bis 1. Oktober bildet eine Bandbreite aus Saisonvergleich und 30-Tage-Trend den möglichen Startfüllstand; danach folgt die tägliche Mengenbilanz.

MODELLSTART · KEIN IST-WERT54,9 %+0,23 Prozentpunkte/Tag · 7-Tage-Trend
Milder Winter0,0 %Arbeitsgas rechnerisch leer ab ca. 23.03.2027
Referenz0,0 %Arbeitsgas rechnerisch leer ab ca. 07.02.2027
Kalter Winter0,0 %Arbeitsgas rechnerisch leer ab ca. 12.01.2027

NETZKARTE · BETA · INTERAKTIVER TEST

Wo Gas nach Deutschland kommt,
gespeichert und weitertransportiert wird.

Zoomen, verschieben und auswählen: Die Karte verbindet die zuletzt veröffentlichten BNetzA-Grenzflüsse, die gemeldeten INES-Speicher und den lokal abgesicherten OpenStreetMap-Stand der Gas-Fernleitungen.

BNETZA · 9.8.2026INES · –OSM · –
BRUTTOIMPORT · MELDETAG2.299 GWh/dBNetzA · 9.8.2026
BRUTTOEXPORT · MELDETAG693 GWh/dgleicher Meldetag · alle Grenzpunkte
ARBEITSGAS GEMELDET0,0 TWh0,0 % von 0,0 TWh
KARTENABDECKUNG0 / 0 Speicher0 Standortpunkte · – OSM-Segmente
NORDSEEOSTSEEHamburgBremenBerlinHannoverRuhrgebietFrankfurtLeipzigStuttgartMünchenNONorwegen / Offshore-Anlandung · Import 964 · Export n. v. GWh/dLNGDeutsche LNG-Terminals · Import 260 · Export n. v. GWh/dDKDänemark · Import 25 · Export n. v. GWh/dNLNiederlande · Import 575 · Export n. v. GWh/dBEBelgien · Import 475 · Export n. v. GWh/dFRFrankreich · Import n. v. · Export n. v. GWh/dCHSchweiz · Import n. v. · Export n. v. GWh/dATÖsterreich · Import n. v. · Export n. v. GWh/dCZTschechien · Import n. v. · Export n. v. GWh/dPLPolen · Import n. v. · Export n. v. GWh/dRUOstsee / Russland · Import n. v. · Export n. v. GWh/d
Ziehen zum Verschieben · Strg/Cmd + Scrollen zum Zoomen · 0 setzt zurück
© OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL
WAS „ALLE LEITUNGEN“ HIER BEDEUTET

Dargestellt werden alle im lokal abgesicherten OSM-Snapshot vom – Deutschland berührenden Wege mit substance=gas und usage=transmission. OpenStreetMap kann unvollständig oder ungenau sein; gezeigt wird weder das Verteilnetz noch eine amtliche Trassenauskunft. Als Größenanker beziffert FNB Gas das deutsche Fernleitungsnetz auf rund 40.000 km.

EINZELSPEICHER · DIREKT UNTER DER KARTE

Speicherstände nach Anlage.

Die öffentliche INES-Anlagenquelle ist vorübergehend nicht erreichbar.

Keine Anlagenwerte verfügbar. Der nationale BNetzA-Füllstand oben bleibt aktiv.

Quelle: INES-Speicherkarte; Ursprungsdaten AGSI+ und Speicherbetreiber. Speicherzonen können anteilig auf Standorte verteilt sein. Fehlende Meldungen erscheinen als „n. v.“ und nicht als null. Die nationale AGSI+-Reihe und die INES-Anlagensumme können wegen unterschiedlicher Meldestände voneinander abweichen.

VOLLWINTER-STRESSTEST · 2026/27

Welche Annahme leert den Speicher – und wann?

Hier lassen sich Startfüllstand, Winterhärte, Importereignis und Einsparung getrennt verändern. Der Live-Monitor oben bleibt davon unabhängig und zeigt weiterhin die drei festen Vergleichspfade.

MODELL · KRITISCH
01 · TEMPERATUR

Welche Winterhärte tritt ein?

Die Auswahl verändert ausschließlich den Gasbedarf. Importannahme, Einsparung und Speicherstart bleiben unverändert.

Start bleibt bei 80 %
02 · ZUFLUSS

Welches Importereignis soll der Winter verkraften?

Statt abstrakter Prozentwerte zeigt jedes Ereignis die verbleibende Tagesmenge, die rechnerische Lücke und den Charakter des Risikos.

Start bleibt bei 80 %
WAS BEDEUTEN 100 %?3.118 GWh/TagØ deutsche Bruttoimporte im Referenzwinter 2025/26 – kein technisches Maximum. Aktueller 30-Tage-Wert: 2.343 GWh/Tag.
30-Tage-ImportmixBeispielwerte · Livequelle nicht verfügbar
Norwegen1.066 GWh/d · 45,5 %Niederlande496 GWh/d · 21,2 %Belgien524 GWh/d · 22,4 %Deutsche LNG-Terminals238 GWh/d · 10,2 %Dänemark & andere19 GWh/d · 0,8 %

AKTIVE IMPORTANNAHME

Importmix Referenz

100 % bedeutet: Das vollständige wöchentliche Bruttoimportprofil des Referenzwinters steht zur Verfügung.

Primärquelle zur Annahme ↗
Verbleibend3.118 GWh/d100 % des Winterprofils
Erstrunden-Lücke0 GWh/dKeine geopolitische Kürzung
Zusatzlücke über 30-%-Linie–Keine Importlücke

Einordnung: Norwegen ist ein Herkunftsland; Niederlande und Belgien sind Grenzkorridore mit gemischter Molekülherkunft. Deshalb werden Länder-, LNG- und Routenrisiken nicht addiert. Exporte bleiben im Schock konstant; Ersatzbeschaffung wird nicht vorweggenommen. Die theoretische Zusatzlücken-Deckung zählt nur den Speicher oberhalb der 30-%-Warnlinie und ignoriert Grundbedarf sowie Leistungsgrenzen.

Minimum Speicher0,0 %
30 % erreicht ab24.01.2027
10 % erreicht ab24.02.2027
Rechnerisch leer22.03.2027
Stand Ende März0,0 %

Speicherpfade im Vergleich

Alle Winterkurven starten bei identischen 80 % und nutzen dasselbe Importereignis
MildwinterReferenzwinterKaltwinterExtremwinterIhr Szenario
0%15%30%50%75%100%OktNovDezJanFebMär30 % Modellwarnlinie

Ungedeckte Modellmenge nach Speicherleerung: 8,8 TWh. Startfüllstand ist der Stand am 1. Oktober; die Mengenbilanz beginnt am Folgetag. Datumsangaben innerhalb der Wochen werden linear angenähert.

ROBUSTHEITSKARTE · MODELLKLASSEN

Winterhärte × reales Importereignis

Minimaler Speicherfüllstand bis Ende März. In jeder Zelle bleiben Startfüllung (80,0 %) und Nachfragereduktion (0,0 %) identisch.

Ereignis ↓ / Bedarf →-10%0%+10%+20%+30%
100 %Referenz · −0 GWh/d23%0%0%0%0%
96 %Hormuz geschlossen · −125 GWh/d14%0%0%0%0%
80 %Europipe II · −624 GWh/d0%0%0%0%0%
74 %US-LNG EU-Stopp · −811 GWh/d0%0%0%0%0%
56 %Norwegen-Stopp · −1.372 GWh/d0%0%0%0%0%
Modell robust ≥30%Modell angespannt 15–30%Modell hoch 5–15%Modellkritisch <5%

TTF · PREIS & BESCHAFFUNG

Mengenstress wird Preisstress.

Die öffentliche CME-TTF-Terminkurve bildet den primären Marktanker; DBnomics/ICE liefert Tagesenddaten als unabhängige Rückfallebene. Das Szenariomodell legt darauf einen transparenten Knappheitsaufschlag – keine Preisprognose.

Modellwerte aktivZeitstempel nicht verfügbar
TTF Frontmonat56,00 €/MWhSEP 2026
Ø sichtbare Kurve54,50 €/MWh7 Kontrakte
Stressspitze Modell98 €/MWhAufschlag 42 €/MWh
Tagessignal Front–gegen vorherigen Settlement

Marktkurve vs. Ihr Stressszenario

Monatskontrakte · EUR/MWh · Modell · Modellwert
TTF MarktModellierter Stresspreis
110 €93 €75 €58 €40 €OktNovDezJanFebMär

Heuristik: Marktpreis × Winterhärte × Importknappheit × Speicherknappheit. Nicht als Handels-, Budget- oder Preisprognose verwenden.

ZUSÄTZLICH · LETZTE 3 TAGE

TTF-Intraday in höchster öffentlicher Auflösung.

Öffentliche Intraday-Quelle derzeit nicht erreichbar
3-Tage-Verlauf derzeit nicht verfügbarDie langfristige Terminkurve oben bleibt weiterhin nutzbar.

CME/NYMEX Dutch TTF Calendar Future via Yahoo Finance. 1-Minuten-Raster, aber nur echte veröffentlichte Punkte; längere Datenlücken werden nicht verbunden. Verzögert und indikativ – für belastbare EVU-Handelsprozesse ist eine lizenzierte ICE- oder CME-Datenquelle erforderlich.

Aktuelle TTF-Kontrakte

Modellwert verzögert · Stand –
KontraktLetzter PreisSettlementVeränderung
SEP 202656,00 €/MWh55,00 €/MWh–
OCT 202655,50 €/MWh54,60 €/MWh–
NOV 202655,00 €/MWh54,20 €/MWh–
DEC 202654,50 €/MWh53,80 €/MWh–
JAN 202754,00 €/MWh53,40 €/MWh–
FEB 202753,50 €/MWh53,00 €/MWh–
MAR 202753,00 €/MWh52,60 €/MWh–

SYSTEMBILANZ · DEUTSCHLAND

Wo die Wintermenge herkommt.

Klar getrennt: aktuelle BNetzA-Tagesflüsse, ein realer Referenzwinter und die modellierte Deckung Ihres gewählten Szenarios.

BEISPIELDATEN AKTIVBNetzA · Stand 9.8.2026

MODELL · IHR AKTIVES WINTERSZENARIO

Wie werden 655,3 TWh Winterbedarf gedeckt?

Importmix Referenz · 0 % Winterhärte · 0 % Einsparung
8,8 TWh ungedeckt
Laufende Nettoversorgung446,5 TWh68,1 % des Bedarfs
Saisonaler Speicherbeitrag200,0 TWh30,5 % · normale Pufferfunktion
Im Modell ungedeckt8,8 TWhErst hier signalisiert Rot eine modellierte Unterdeckung
Bruttoimporte556,0 TWh−Exporte119,5 TWh+Deutsche Förderung10,0 TWh=Laufendes Nettoangebot446,5 TWh

Der Speicher ist die saisonale Brücke zwischen relativ stetigen Zuflüssen und wetterabhängigem Bedarf. Eine Speicherentnahme ist deshalb zunächst Systemfunktion – kein Versorgungsdefizit.

01 · Bruttoimporte2.299 GWh/dØ 30 Tage 2.343 GWh/d
+
02 · Deutsche Förderung55 GWh/dØ 30 Tage 55 GWh/d
−
03 · Exporte693 GWh/dØ 30 Tage 680 GWh/d
=
Nettozufluss vor Speicher1.661 GWh/d-57 GWh/d vs. Ø 30 Tage

ECHTDATEN · 30-TAGE-MITTEL

Woher kommen die Bruttoimporte aktuell?

Originaldaten ↗
NorwegenHerkunft · Pipeline
1.066 GWh/d45,5 % · letzter Tag -102
NiederlandeGrenzkorridor
496 GWh/d21,2 % · letzter Tag +79
BelgienGrenzkorridor
524 GWh/d22,4 % · letzter Tag -49
Deutsche LNG-TerminalsDirekte Terminals
238 GWh/d10,2 % · letzter Tag +22
Dänemark & weitereWeitere Grenzflüsse
19 GWh/d0,8 % · letzter Tag +6

Niederlande und Belgien sind physische Grenzkorridore, keine eindeutige Molekülherkunft. Die BNetzA-Daten enthalten mögliche Ringflüsse, sind vorläufig und können rückwirkend revidiert werden.

MODELL · SAISONALE DECKUNG

Monat für Monat: laufender Zufluss oder Speicher?

Alle Balken zeigen Anteile am jeweiligen Monatsbedarf. Rot erscheint nur bei tatsächlich ungedeckter Energie.
Laufende NettoversorgungSpeicherentnahmeUngedeckt
OktEnde 76,7 % Speicher
Bedarf 75,6 TWhlaufendes Angebot 67,3 TWh
Speicher liefert8,3 TWh
NovEnde 63,5 % Speicher
Bedarf 117,3 TWhlaufendes Angebot 84,2 TWh
Speicher liefert33,1 TWh
DezEnde 47,8 % Speicher
Bedarf 109,2 TWhlaufendes Angebot 70,1 TWh
Speicher liefert39,1 TWh
JanEnde 26,6 % Speicher
Bedarf 124,6 TWhlaufendes Angebot 71,5 TWh
Speicher liefert53,1 TWh
FebEnde 9,3 % Speicher
Bedarf 114,8 TWhlaufendes Angebot 71,5 TWh
Speicher liefert43,3 TWh
MärEnde 0,0 % Speicher
Bedarf 113,9 TWhlaufendes Angebot 81,8 TWh
Ungedeckt8,8 TWh
DATENHERKUNFT DIREKT IM FELD

Tagesflüsse: Bundesnetzagentur/Fernleitungsnetzbetreiber in GWh/Tag. 30-Tage-Werte: arithmetisches Mittel. Wintermodell: BNetzA-Wochenprofile KW 40–13 des letzten vollständigen Referenzwinters; die Monatszuordnung ist eine Kalenderwochen-Näherung.

PRAXISLÖSUNG · GASQUALITÄT AM MESSPUNKT

Importwege zeigen die Route.
BlueEye zeigt, was ankommt.

Die nationale Gaslage beschreibt Korridore, Mengen und Speicher. Für Netzbetrieb, Verbrennung und Energieallokation zählt zusätzlich die Gasbeschaffenheit am konkreten Messpunkt. BlueEye™ macht relevante Qualitätskennwerte vor Ort sichtbar.

01 · SYSTEMLAGEImporte, Speicher, PreisWoher Mengen in das deutsche System gelangen.
→
02 · MESSPUNKTWobbe, Brennwert, DichteWelche Gasqualität an Ihrer Anlage tatsächlich anliegt.
→
03 · BETRIEBPrüfen, regeln, optimierenWas Brenner, Prozesse und Abrechnung daraus ableiten.
MOBIL · TEMPORÄRBlueEye Mobile Gasqualitätsanalysator im geöffneten TransportkofferFrame aus Produktvideo © Bright Sensors SA

BLUEEYE™ MOBILE

Gasqualität dort prüfen, wo sie gebraucht wird.

Kompakter Analysator für Inbetriebnahmen, Anlagenoptimierung, wiederkehrende Prüfungen und temporäre Messkampagnen. In wenigen Minuten einsatzbereit und per Smartphone oder Tablet bedienbar.

AUTARKbis 24 hAkkubetriebVERBINDUNGBluetoothiOS & AndroidREAKTIONT90 < 30 slaut Hersteller
Geeignet fürInbetriebnahmePeriodische PrüfungTemporäre NetzmessungEnergieallokation
STATIONÄR · INDUSTRIEStationärer explosionsgeschützter Gasqualitätsanalysator BlueEye Ex-D von Bright SensorsProduktabbildung © Bright Sensors SA

BLUEEYE™ EX-D

Gasqualität kontinuierlich im Prozess überwachen.

Stationärer Analysator für industrielle Messstellen – unter anderem für Biomethaneinspeisung, Wasserstoffbeimischung sowie die Überwachung und Regelung von Verbrennungsprozessen.

AUSGABE1 Wert/skontinuierlichSCHUTZATEX · IECExEx-BereichSCHNITTSTELLEModbusRS485 · 4–20 mA
Geeignet fürBiomethaneinspeisungH₂-BeimischungVerbrennungsregelungNetzmonitoring

PRODUKTVIDEOS · ZWEI EINSATZWELTEN

Mobile Prüfung oder kontinuierliche Prozessmessung.

Sehen Sie beide Systeme in der Anwendung: BlueEye™ Mobile für flexible Messaufgaben vor Ort und BlueEye™ Ex-D für die stationäre Integration in industrielle Prozesse.

MOBIL · TEMPORÄR

BLUEEYE™ MOBILE

Vom Anschluss bis zur Live-Auswertung.

01:58 MIN · FULL HD · OHNE TON

Messpunkt verbinden, Session starten und Gasqualitätswerte direkt auf Smartphone oder Tablet verfolgen.

01Verbinden02Starten03Auswerten
STATIONÄR · INDUSTRIE

BLUEEYE™ EX-D

Vom Sensormodul bis zur Prozessintegration.

00:58 MIN · FULL HD · OHNE TON

Messprinzip, Sensoraufbau und industrielle Schnittstellen für die kontinuierliche Gasqualitätsüberwachung im Überblick.

01Ermitteln02Übertragen03Regeln
ERMITTELTE GASQUALITÄTSWERTEVom Brennwert bis zur Wasserstoffbeimischung.
Hs / HiBrenn- & HeizwertWIs / WIiWobbe-Indizesρ / ZDichte & KompressibilitätMN / AFRVerbrennungsverhaltenH₂ / CO₂variantenabhängig

Technische Angaben laut offiziellen Bright-Sensors-Produktseiten und Herstellerunterlagen, abgerufen am 11.08.2026. Genauigkeits- und Leistungswerte gelten für die jeweils spezifizierten Gasbereiche und Ausführungen.

KOMMUNALER ENTSCHEIDUNGSRAHMEN

Vom Signal zur Maßnahme.

Ein operativer Rahmen für Beschaffung, Liquidität, Kundenkommunikation und Krisenvorsorge. Die hervorgehobene Stufe folgt Ihrem Szenario.

01Routine
Reserve ≥ 30 %

Portfolio in Bandbreiten führen

  • Hedge-Quoten und offene Positionen rollierend prüfen
  • Temperatur- und Absatzabweichung wöchentlich aktualisieren
  • Liquiditäts- und Sicherheitenbedarf im Basisszenario verfolgen
02Wachsamkeit
Reserve 15–30 %

Optionen und Liquidität sichern

  • Beschaffungsfenster und Flexibilitäten verdichten
  • Collateral-Stresstest um Preis- und Mengenspitzen erweitern
  • Kommunikation für Großkunden und Kommune vorbereiten
03Hohe Lage
Reserve 5–15 %

Risikoposition aktiv reduzieren

  • Restmengen und Spitzenlastdeckung mit Limits absichern
  • Tägliches Lageboard für Menge, Preis und Bonität aktivieren
  • Einsparangebote und Lastflexibilität gezielt mobilisieren
04Modellkritisch
Modellreserve < 5 % / Fehlmenge

Krisenorganisation hochfahren

  • Notfall- und Liquiditätsstab mit klaren Freigaben führen
  • Geschützte Kunden und BNetzA-Prozesse operativ abgleichen
  • Kundendialog, Lastmanagement und kommunale Lagekommunikation bündeln
Aktuelle Modellstufe
Porträt von Matthias BockbrederMATTHIAS BOCKBREDER · BREMEN

DER INGENIEUR HINTER GASSPEICHERLAGE.DE

Technische Tiefe.
Kommunale Entscheidungsklarheit.

Ich verbinde Maschinenbau, Energiesysteme und praktische Gasanalytik. Meine Arbeit reicht von Wobbe-Index-Messtechnik und der Überwachung schwankender Gasbeschaffenheiten bis zur datenbasierten Bewertung industrieller Prozesse. Auf dieser Seite übertrage ich diesen Praxisblick auf Speicherstände, Preise und Winterszenarien.

AUSBILDUNGMaschinenbau & EnergiesystemeHochschule Osnabrück
PRAXISProjektleitung in der EnergiewirtschaftGasqualität · Messtechnik · Versorgung
FOKUSVom Messwert zur EntscheidungTechnisch belastbar, transparent modelliert

METHODIK · TRANSPARENZ · QUELLEN

Was das Modell kann – und was nicht.

Das Cockpit ist ein nationaler Mengensimulator und Frühwarnrahmen. Es ersetzt weder Netzflussrechnung noch individuelle Portfolio-, Bilanzkreis- oder Handelsmodelle.

MENGENBILANZSpeichert+1 = Speichert + (Importe × Verfügbarkeit − Exporte + Förderung − Bedarf × Winterfaktor × Einsparung)

GWh/Tag werden in TWh überführt. Die Live-Kurven rechnen täglich; der frei einstellbare Vollwinter-Stresstest nutzt Wochenprofile. 30 % und 10 % sind Modellwarnlinien, keine automatischen Versorgungsschwellen.

Zentrale Annahmen

Horizont
bis 31. März 2027
Referenzbasis
2025/26
Arbeitsgas-Kapazität
250 TWh
Preisanker
TTF Futures
Live-Intervall
täglich
Einordnung der Füllstandslinien: Die deutsche Speicherverordnung nennt im Regelfall 80 % zum 1. November und 30 % zum 1. Februar, jedoch anlagenscharf und mit Ausnahmen – nicht als einheitliche Schwelle des deutschen Aggregats. Deshalb bleiben die Linien in dieser Grafik ausdrücklich Modellorientierungen. Verordnung im Wortlaut ↗
Preisquellen-Hinweis: Die BNetzA veröffentlicht THE Day-Ahead- und M+1-Preise von EEX, weist diese Daten aber als nicht maschinenlesbar aus. Für die automatische Aktualisierung nutzt das Cockpit deshalb die öffentliche, verzögerte CME-TTF-Kurve und bei Nichterreichbarkeit das DBnomics-API-Dataset von ICE. Der 3-Tage-Chart nutzt lückenhafte, verzögerte CME-TTF-Punkte über Yahoo Finance; für produktive Handelsentscheidungen bleibt eine lizenzierte Marktdatenquelle erforderlich.
Import-Szenarien: 100 % ist der reale Tagesmittelwert des BNetzA-Referenzwinters, keine Kapazitätsgrenze. Der Norwegen-Stopp nutzt den offiziellen deutschen 2025-Anteil von 44 %; der Europipe-II-Fall folgt der ENTSOG-Sensitivität. Der US-LNG-Fall ist ein EU-Systemproxy der Europäischen Kommission; die Hormus-Einordnung trennt gemäß IEA und ACER den begrenzten direkten EU-Mengeneffekt vom globalen Preisrisiko. Alle Ereignisse sind Erstrundenschocks, keine Prognosen; die Kalenderwochenrechnung nähert Randtage des Halbjahres an.

GASLAGE LAB · EXPERIMENT 008 · 14.09.2026

Gebucht ist noch kein Molekül.
Drei Zahlen. Drei Wirklichkeiten.

SPEICHER-RÖNTGENBILD

Gleiche Einheit, andere Aussage.

Wähle eine Ebene. Form und Muster zeigen, was gemessen, modelliert oder lediglich gebucht ist.

MESSWERT55,60 Prozent · 137,62 TWh

Gemeldetes deutsches Arbeitsgas am 13.09.2026, 06:00 CEST; Tagestrend +0,21 Prozentpunkte. Vorläufige Betreiberangaben.

SZENARIORund 77 Prozent zum 01.11.

Laut INES technisch noch erreichbar. Voraussetzung ist, dass Speicherkunden gebuchte Kapazitäten tatsächlich und rechtzeitig befüllen.

INTERPRETATION83 Prozent gebucht ≠ 83 Prozent gefüllt

Ein Vertrag schafft Zugriff auf Kapazität. Erst eingespeichertes Gas verändert den physischen Messwert.

DESIGNIDEE

Wie transparentes Zeichenpapier liegen Messung, Modell und Buchung übereinander. Vollfläche, Schraffur und Kontur codieren die Datenart zusätzlich zur Farbe; jeder Zustand besitzt einen vollständigen Textspiegel.

Methodik und Einordnung: GIE/AGSI+ weist für Deutschland am 13.09.2026 um 06:00 CEST 137,62 TWh beziehungsweise 55,60 Prozent Arbeitsgas aus. INES veröffentlichte am 08.09.2026 auf Basis realer Füllstände zum 01.09. sowie aktualisierter Temperatur- und Verbrauchsdaten einen technisch erreichbaren Füllstand von rund 77 Prozent zum 01.11. und einen aktuellen Buchungsstand von rund 83 Prozent. Diese Werte haben denselben Prozentmaßstab, aber unterschiedliche Bedeutungen; sie werden deshalb nicht zu einer gemeinsamen Prognose verrechnet. Im INES-Normalszenario reichen 77 Prozent rechnerisch für eine vollständige Winterversorgung, im extrem kalten Szenario können an einzelnen Januartagen Unterdeckungen von mehr als 25 Prozent entstehen. Die BNetzA bewertet die aktuelle Versorgung als stabil und die Gefahr einer angespannten Versorgung als gering, nimmt die niedrigen Füllstände aber sehr ernst. Vorläufige Daten und Szenarien können sich ändern.